11.08.2018

OK(15) Oberschenkel-Krafttraining

Uns war heute immer noch zu viel Wind zum Segeln. Ausserdem wollen wir etwas von Samsø sehen. Mit dem Bus? Nee, wir entschieden uns für den ordinären Kettenantrieb. Mit zwei Drahteseln, die hier direkt am Hafen für ein Futtergeld von 10€/Tag und Esel zu haben sind, fuhren wir über Mårup nach Langør. Es ging durch Wälder und über Heidelandschaften hinweg. Herrlich. In Langør besuchten wir erst die Kirche, dann die Naturschule mit erklimmen des kleinen Berges nebenan und kamen dann zum Hafen. Die Landschaft dort ist spektakulär schön, der Hafen auch ganz komodig, wenn gleich er nicht sonderlich gut gegen Oststurm geschützt erscheint.

Schon am Hafen kündigte sich durch dumpfes Grollen ein Gewitter an. Bleiben und dort einen Fischteller teilen, oder zurück zur Kirche? Kirche!
Nach 20min war der Spuk vorbei und wir radelten die 10km zurück nach Mårup. Überall stehen hier kleine Stände mit frischem Obst, Gemüse, Eiern, Gedöhns an den Straßenrändern. Überall mußten wir halten um zu schauen was für wieviel Kronen angeboten wird. Dadurch konnten wir bei den Feigen (ja, selbst diese orientalische Kernfrucht scheint hier zu gedeihen) 15Dkr sparen. Birnen gab es sogar einmal umsonst. 
Wir umfuhren erst den Ortskern von Nordby um einen Blick auf den größten Irrgarten der Welt zu werfen. Drin waren wir nicht, hätte man wohl einen halben Tag drin rumirren können.
Auf dem Weg zum Ballebjerg haben wir uns etwas verfranzt und landeten dafür im Zentrum, besser Ortskern, von Nordby. Wie ein kleines Freilichtmuseum, nur ist dies echt. Ok, etwas viele Restaurants für dieses beschauliche Örtchen, aber niedlich. Man kann schon verstehen das ihr die Besucher sogar mit Reisebussen anreisen, oder angereist werden. In den Hinterzimmern der Speiselokale wurde alles angeboten wo SAMSØ draufstand. T-Shirts, Rum, Marmelade, Bonbons, Lakritze, ... ein Maronenlikör, den wir probieren durften, war echt superlecker. Haben wir aber trotzdem nicht gekauft. Dafür ein traditionell gebackenes Brötchen und eine Leckerei mit Marzipan. Hmmm!
Achja, da gab es auch Schallplatten. Sogar an der Decke.
Wir kehrten noch auf Hotdog+Fritten in ein Imbiss ein, genossen eine Kaffeespezialität in so einem Ökoladen, besuchten die Nordby-Kiche (leider lucket) und stopen kurz am Supermarkt. Dank unser Straßenstandeinkäufe brauchten wir aber nur Jogurt und Getränke ergänzen.
Genau weiß ich es nicht, aber es waren wohl 35km mit dem Rad und 5km zu Fuß. Genug um die Oberschenkelmuskulatur zu trainierten.
Nun geht langsam die Sonne hinter unserem Hügel der Bucht unter und wir verholen wieder in die Seglerküche um unsere Errungenschafften in ein leckeres Abendessen zu verzaubern.

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