07.08.2018

OK(11) ob Kirchen oder Segelregatten

Heute morgen schliefen wir erst mal richtig aus. Dann wurde das halbe Sortiment vom Netto gekauft. Naja, einiges wanderte schon in die Stauräume, aber wir konnten den Einkauf noch gerade so selbst tragen.
Nach einem feudalen Frühstück entschied sich meine LmS für die Kirchen (und Bibliotheken) dieser Stadt. Ich mochte heute nicht mehr so viel rumlaufen. Machte also das Boot einigermaßen klar, habe abgewaschen und Frischwasser gebunkert. Dann beobachtete ich die Fauna im kristallklarem Hafenwasser. Auf 5m Wassertiefe waren Krebse, etliche Dorsche (ca. 30cm lang) und etliches an Kleintieren zu erkennen. Dann kam sogar noch eine 25cm lange Meerforelle zum guten Tag sagen vorbei.
Kurz nach Mittag schlenderte ich die nun gut besuchte Partymeile entlang, schaute kurz nach einer Trommelkombo die auf Eimern musizierte und schaute auch mal an die Stände der Ausrüster vorbei. Ein T-Shirt? 195Dkr geht ja fast. Überlege noch.
Dann setzte ich mich am Wasser in den Schatten eines kleinen Bäumchens. Ich konnte schräg auf die Videowand blicken und vorraus hatte ich die Regattafelder live im Blick. Leider war der Wimpel für Startverschiebung oben wegen des zögerlichen Windes. Doch kaum hatte ich eine geraucht, gab es einen Knall. Startvorbereitung! In 5min geht's los. Prima. Auch prima der Start von Phillip Buhl (GER). Als zweiter ging er mit seinem Laser auf die Kreuz. An der ersten Wendemarke noch siebenter. Ok, wenig spektakulär bei dem Winhauch, aber spannend. Ergebnis weiß ich nicht, wurde mir zu lang. Nun liege ich zum erholen unter Deck und höre nur die Stimmung von draußen. Sehr schön und auffällig fand ich die meisten freiwilligen Helfer sind deutlich jenseits der sechzig. Alle gut gelaunt, freundlich und aussagefreudig. Sowieso können viel mehr der älteren Generation deutsch sprechen oder verstehen. Die jungen haben da meist kein Bock drauf. Zumindest hier oben im Norden, aber englisch können sie alle.

Mehr als ok, “unser Philipp“ hat sich heute (Race7) den 2.Platz erkämpft und ist nun 4. im Gesamtklassement. Daumen hoch!
Als Antje (meine Lieblingsmitseglerin) von ihrem Stadtrundgang mit vielen Bildern und noch viel mehr Eindrücken zurück kam, schlenderten wir zusammen zum Streedfoodpark (40m entfernt). Es gab leckere Köstlichkeiten. Nicht billig, aber gut. Dazu ein kühles frisch gezapftes Bier.
Gestärkt gingen wir noch mal bis zur Publicviewing-area. Das letzte Rennen des Tages ging gerade zu Ende. Die Tribüne war noch ganz gut besucht.
Weiter ging es noch mal zu den “Minigärten“ und durch die neuen Bauten zurück. 
Wir gönnten uns noch gemeinsam ne Portion Fish&Chips. Auch lecker. Zum Nachtisch noch gemeinsam ein großes Lakritzeis.
Für ein buntes Getränk fehlte uns Eis. Im Clubhaus war Jemand zu sehen, so bin ich hingestürmt und hatte Glück. Im Keller haben sie eine Kühltruhe und tada. Siehe Bild unten.
Der Eisklotz reichte genau für eine Thermoskanne voll Eiswürfel.

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