15.07.2018

M11

Nach einem entspannten Frühstück auf der 7/11 ging es gegen 13uhr weiter Richtung Heimathafen. Aber nicht ohne einen Besuch mit Kaffee+Kuchen auf der Gioia die sich gerade in Laboe befindet und gemeinsamen Fußigucken beim Italiener mit nem Bier und Pizza. Danach ging es wirklich nach Mönkeberg. Das Navi sagt zwar ich hätte mein Ziel erreicht, doch glauben mag ich dies nicht recht.
Eine tolle Segelwoche ist nun zu Ende. Knapp 210SM, davon etwa 12SM mit Motorkraft was nicht mal 5Ltr. Benzinverbrauch bedeutet. Damit bin ich sehr zufrieden :-)
Die “di Lemmer“ hat sich sehr tapfer, auch bei ruppigeren Bedingungen, geschlagen und es ist nichts kaputt gegangen. Nur die Logge ist hin und wider mal ausgefallen.

Over and out Männertörn 0718.


14.07.2018

M10

Heute ging es erst Mittags los. Am Wind schossen wir nach Wendtorf. Zwischendurch brach die “di Lemmer“ am-Wind-Geschwindigkeitsrekorde die sich nur durch Strömung oder einem defektem GPS erklären lassen. Es war teilweise so schräg, dass ich mich mit den Füßen am Kielkasten abstützen mußte um nicht von der Salongbank zu stürzen.

Abends kam mich meine Lieblingsmitseglerin besuchen und zusammen mit dem Skipper der 7/11 schlenderten wir noch nach Stein zum Tatort Hawai, wo chillige Livemusik dargeboten wurde zum Sonnenuntergang.

13.07.2018

M9

Heute ging es von Søby nach Bagenkop. 24,4SM. Es begann mit Rauschfahrt und teils unangenehmen Wellen von achtern. Nachdem ich das Groß im Schutz von Dreyø geborgen habe wurde es gemütlicher. Das erste Drittel der Rinne befahren um dann anzulufen und mit gereffter Genua über die Flachs vor Marstahl zu brettern. Am Ende wurde es wieder schaukeliger mit gerefftem Groß+Genua. Ein schöner Segeltag. Kurz die Vorräte ergänzt, ein Hotdog gegessen und nun ein Nickerchen. Der Abend wird sicherlich lang. Die 7/11 ist im Anflug und hier ist Hafenfest mit Risenrad, Kirmiss, Frstzelt und DREI Livebands.

Achja, fast noch ein Tanker versenkt ;-)

Ein berauschendes Hafenfest folgte dem Grillerlebnis. Langsam werde ich zu alt für durchgegeierte Nächte.

12.07.2018

M8

Erst wollten wir in Ærøskøbing bleiben weil's so schön ist. Dann wollte ich nur um Hjertø rumsegeln und wiederkommen. Plötzlich keimte die Idee auf nach Dagelokke zu segeln (hatten wir gestern schon mal als Zielidee). Kurz vorm Svendborgsung ging es bei mir kaum vorran und wurde durch die Winddreher und Böen (wenn mal Wind da war) anstrengend. Ich wendete aus der Flautenecke raus und genoss das Amwindsegeln. Gelandet bin ich nach 20,5SM in Søby. Für ein fast Hafentag, herrlich!

11.07.2018

M7

Abseits der ausgetretenen Fahrwasserwege ging es heute von Faaborg über Lilleø (naja fast) nach Ærøskøbing. Knapp 21SM in etwas über 5h. Herrliche Stunden! Gesegelt von der Hafenausfahrt bis 100m vor die Hafeneinfahrt. Klasse so fast ohne Motor auszukommen. Hätte sogar bis in die Box gepasst, wußte ja nur nicht welche es werden wird.

Die Männer von der 7/11 liegen vor Anker in der Badebucht. Wenige 100 Meter entfernt. Den Mast kann ich gut erkennen. Gerade kamen sie auf mit dem Dingi auf ein Bier, Hotdog und Fritten vorbei. 

M6

Ein Tag mit zwei Törns. Von Hørup ging es via Kreuz aus der Flensburger-Förde raus, an Pøls-Rev (da gibt's immer noch keine Wurstbude) vorbei in den kleinen Belt. Durch Sonne und Rauschefahrt beflügelt machte ich mit der 7/11 ein neues Ziel aus. Nicht mehr Fynshav, sondern Lyø sollte es werden.
Einen tollen Liegeplatz etwas abseits des Trubel erwischt. Mein Hubkiel war mein Vorteil. Leider waren schnell alle Liegeplätze die für die 7/11 geeignet wären belegt.
Neues, nächstes Ziel hieß Faaborg.
Pizzaessen, kleiner Rundgang, Ackerbsacker. Was für ein toller, aber auch anstrengender Tag.
29+6=35SM.

09.07.2018

M5

Heute morgen (7uhr) habe ich mich in Hörup hav verkrochen. Es sind schon wieder 5-6Bft mit Böen von 7Bft gemeldet. Nach dem Minischlag (5SM) stehen heute Einkaufen, Bankgeschäfte, Wellness und schlafen auf dem Zettel.
Die Familienduschen sind kleine Wellnessoasen mit zwei Duschen neben Waschbecken und WC.

08.07.2018

M4

Segeln, segeln, segeln. Von Arnis über Gelting nach Sonderburg. 37 herrliche Seemeilen. Sogar Schweinswaale gesichtet. Leider ist mein Mitsegler heute in Gelting ausgestiegen (die Arbeit ruft).

Springbreak auf dänisch. Fantastische Festivalstimmung, nur leider bin ich gut 20 Jahre zu alt, eher 25.

M3

Heute ging es bis Arnis. Für die offene Ostsee war es zu windig. Hier wurde Planschboot gefahren, gegrillt und Fussi geguckt. Achja eine Partie Nachtschach gab es auch noch.

06.07.2018

M2

Heute früh, sehr früh, um 5uhr habe ich Damp verlassen. Unter eingereffter Genua ging es weich am Wind bis zur Schleimündung, dann durfte Freddy Mercury (der Motor) den Rest erledigen. Dies tat er auch sehr gut. Knapp 2h auf See und Fjord. Ja, die Schlei ist kein Fluß.

Eigentlich wollte ich noch etwas Schlaf nachholen, aber ich war zu aufgekratzt. Also besuchte ich den Hafenmeister, die Sanitärgebäude und den Becker. Auf dem Rückweg entdeckte ich folgendes Plakat:
Inzwischen kämpft sich die 7/11 hard am Wind durch meterhohe Seen (Wellen). Ich hoffe sie schaffen es bis hierher, würde es ihnen aber nicht krumm nehmen wenn sie abdrehen, oder Damp anlaufen. 

05.07.2018

Liegeplatz?

Selbst für mich mit meinem Hubkieler etwas sehr wenig Wasser?! ;-)
Da bekommt die Bezeichnung Liegeplatz eine ganz andere Bedeutung.

M1

Männertörn 0718 Tag1: Das waren spprtliche 19SM. Doppelt gerefftes Großsegel und meist nur die halbe Genua. Wellen bis zu 80cm. Erst 2SM vor Damp wurde es besser. Eigentlich wollte ich Richtung Lippe segeln, aber das Schießgebiet Todendorf ist noch bis 20:30uhr gesperrt. Also, DAMP Ahoi!
Mehr Wind brauche ich wirklich nicht.

01.07.2018

Nach dem Törn ist vor dem Törn

Wie Sep Herberger schon sagte, oder war das was mit Fußball ?!
Wie dem auch sei, nächsten Freitag soll es wieder auf Törn gehen, also Zeit die Klamotten, Vorräte und Brennstoff aufzustocken.
Benzin und Gas, Klamotten, Planschboot und Flossen sind nun schon an Bord.
Es fehlt: Handtuch, 1xSchuhe, Müllbeutel, Getränke, frische Verpflegung (Brot, Käse, Limetten, Milch ...), Kaffee, ...

Kaum rückt der Abfahrtstermin näher, nähert sich auch mehr Wind. Teilweise sogar viel Wind, oder gar sehr viel Wind. Ich mag blauen Wind, türkisfarbene Winde sind auch noch brauchbar. Bei grünen Vorhersagen kann es schon sehr ungemütlich werden und gelb ist furchbar!
Zum Glück kein ROT in sicht.


 Wasservorrat + Knabber
 Hier ist auch nur noch Platz für Brot & Käse
Die Aussichten sehen nicht gerade frohlockend aus